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Die Sehenswürdigkeiten von Werischwar

Die Sehenswürdigkeiten von Werischwar

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Beschreibung
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Gedächtnisspark an das Bergwerk von Pilisvörösvár (Rákóczistr.) Das Werischwarer Steinkohlen Bergwerk „die Neue Kolonie” wurde für die Unterkunft der Kumpel gegen 1908 gebaut, die in dem Werischwarer Steinkohlen Bergwerk gearbeitet haben. Die Gebäude wurden so gebaut, dass sich in jedem Haus 4 Wohnungen befanden. 2 Wohnungen zeigten auf die eine Straßenseite, und 2 auf die andere. In jeder Wohnung waren 2 Zimmer, eine Küche, ein Flur und Nebenräume. Zu jeder Wohnung gehörten auch ein Hof und Garten. Damals sorgten Bäume beiderseits der Straßen für die gute Luft. Die Kolonie hatte 2 Tennisplätze und ein Unteroffizierskasino (in dem sich eine Bibliothek mit 2000 Bändern befand), 2 Knappenwohnheime und seit 1930 eine feste Kapelle, welche zur Ehren der Heiligen Bärbel geweiht wurde.
In dem Zentrum der ehemaligen Kolonie gründete man 2010 den Bergwerk Gedächtnispark. Dieser Zeit wurde aus dem Anlass das 50. Jubiläum des Bergmannstreiks aus 1928, zu dem der Bildhauer Béla Bajnok 1978 ein Baudenkmal gefertigt und dieses hierhergestellt hat.
Baggersee, namens „Schlemmungen” (Bányatóstr.) Die sogenannte „Schlemmung” im Volksmund „Slötyi” genannt, besteht aus 5 Seen, die infolge der Einschlemmung des Braunkohlenbergwerks zustandgekommen sind. (Das Bergwerk wurde am 1. 12. 1940. stillgelegt.) Die Namen der Seen sind: der große-See (Slötyi), Enten-See, Fußball-platz-See, Zigeunersee.
Heilige Bärbel Pfarrkirche (Hauptstr.) Das ehemalige Arbeiterquartier wurde 1930 als Kapelle eingerichtet. Das alte Altarbild – das sich jetzt im Flur der Kapelle befindet ist- stellt die werischwarer Kumpel dar , welche auf dem Weg zum Bergwerk sind.
Gedächtnisszimmer der Bergmänner (Rákóczisr. 5.) Das Gedächtniss-Zimmer hat am 21. Nov. 2008. der Bürgermeister, István Gromon eingeweiht, zum Anlass des Bergmannstreiks aus dem 11. Dez. 1928. in einem altehrwürdigen Gebäude der Kolonie, in der Bibliothek des Sozialzentrums „Sonnenseite”. Die Materialien der Sammlung hat István Zelenai, der pensionerte Bergwerksinge-nieur und werischwarer Einwohner zusammenge-sammelt, und hat die Dauerausstellung mit Hilfe der Mitarbeiter vom Haus der Künste angefertigt.Das Gedächtniszimmer ist besuchbar an Werktagen während der Arbeitszeit. (Tel.: 26/330-310, 26/334-140, 26/530-159)
Die Waldkapelle (Kapellenstr.) 1851 wurde die Einschiffskapelle gebaut, die vom Ignác Ernst, Pfarrer von Üröm eingeweiht wurde, zu Ehren der sieben Schmerzen Maria und der 14 Nothelfer. Der Baustill des Altars mit seinen Holzschnitzereien ist im Rokokostil und mit der Kapelle gleich alt. Den Vorfahr der heutigen Kapelle zur Ehren der sieben Schmerzen Maria und der 14 Nothelfer hat Gaspar Spiegelberger ein Einwohner von Pilisvörösvár gegen 1780 bauen lassen. Die erste Kapelle ist mit den Jahrzehnten in so einen schlechten Zustand gekommen, dass nur ein Neubau noch in Frage kam. Die neue Kapelle, die 3 Altäre hat, wurde 1851 eingeweiht. Hier werden von Ostern bis Allerheiligen, samstags Messen in deutscher Sprache gehalten. Der Krimestag der Kapelle ist am Pfingstmontag. Die Kapelle hat auch eine Reliquie – der aus vergoldetem Silber hergestellte Reliquienhalter enthält die Reliquie des Heiligen Kreuzes – davor drücken sich die Gläubigen ihre Verehrung aus. Im Reliquienhalter befindet sich ein Stück vom Heiligen Kreuz Christi. Die Kapelle kann man von Ostern bis Allerheiligen (1. Nov.) morgens von 8 bis 9 Uhr besichtigen.
Der Park hinter der Waldkapelle (Kapellenstr.) 2009 wurde die Parkanlage errichtet, welche am Pfingstmontag Schauplatz der im Freien gehal-tenen Messe ist und an den Kirchtag der Kapelle erinnert. Unter dem Jahr steht der Park für Leute zu Verfügung, die in der Umgebung wohnen, sowie für die Bewohner der Wochen-endhäuser und Touristen, welche hier vorbeikommen.
In der Nähe befindet sich ein alter Brunnen, den die Gemeinde der Deutschen Nationalität im Jahre 2011 hat neu errichten lassen.
Heimatmuseum (Eine ortshistorische Sammlung)
(Kapellenstr. 10.)
Die Sammlung vom Verein für die Erhaltung alter Sitten und Traditionen, zeigt uns die traditionelle, schwäbische Tracht, die ehemaligen Möbel, und alte Gebrauchsartikel.
Gizella-Statue (Kirchplatz) Die Bronze-Statue zeigt Gizella von Bayern, die Frau vom Stefan I. Das Baudenkmal weist auf die deutsche und bayrische Herkunft der Bewohner hin.
Denkmäler der Helden (Heldenplaz) Das ist der Schauplatz der nationalen und städtischen Feste. Auf einem Platz stehen hier verschiedene Denkmäler: eins für die Helden des I. und II. Weltkiegs mit dem Turulvogel, sowie das Denkmal an den Revolutions und Freiheitskampfes von 1848-49 und das Denkmal des Revolutions und Freiheitskampfes von 1956. Auf der Seite der Hauptstraße hat das Trianon Denkmal 2009 seinen Platz bekommen.
Kalvarien Kapelle (Kalvarienstr.) In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde sie in der malerischen Umgebung die Esztergom- Budapest Bahn Linie entlang gebaut. Am Karfreitag laufen die Gläubigen mit der Führung des Pfarrers den Leidensweg Christi auf den Kalvarien-Hügel. Die Endstation des Weges ist oben, an der Kalvarien-kapelle. Sie ist am Ostersonntag frühmorgens be-suchbar.
Kalvarien-Hügel (Kapellenstr.) Es gibt hier 14 in Marmor eingravierte Stationenbilder endend auf dem Hügel mit der Kalvarien Kapelle. Auf dem Hügel gibt es einen herrlichen Ausblick auf die Stadt.
Die Heilige Familien- Kirche im Karátsony-Hain (Kisfaludystr.)- Eine neugebaute katolische Kirche.
Katolischer Friedhof (Csobánkaistr.) Dort gibt es aus alten Natursteinen und aus traditionellem werischwarer Kunststein gebaute Grabsteine, sowie Grabsteine der im II. Weltkrieg gefallenen deutschen und sowjetischen Soldaten.
“Lahmkruam” Stadthystorischer Gedächtnisspark (Petőfistr.) Neben dem Judenfriedhof in der Grube der Lahmgrube entstand ein kleiner See, den man auf schwäbisch „Lahmkruam” nannte. Den See hat man um 1970 verschüttet, und auf seinem Platz war der Standort der Firma der Wasserversorgung und später ein Garten der Grundschule. Der wurde von der Stadtverwaltung in einen ortgeschicht-lichen Gedächtnispark umgewandelt, mit einem kleinen künstlichen Teich. Im Park zeigen 11 zweisprachige Schilder die 320 – jährige Geschichte von Pilisvörösvár, von den ersten Einsiedlungen bis heute. Der Text der Schilder sind hier lesbar >
Maria-hilf Kapelle (Pfeiffer Kapelle – Stui Kapelle)
(Marktplatz)
1774 hat Mathias Steinmüller, der werischwarer Müller die Kapelle bauen lassen. Der Altar ist im Rokoko Stil, und er ist aus Ziegeln gebaut. Besuchbar ist sie am Ostersonntag, frühmorgens.
Römisch-katholische Pfarrei (Kirchplatz 1.) Ursprünglich stammt diese aus dem 19. Jahrhundert. Das Gebäude wurde mehrmals umgebaut.
Römisch-katolische Pfarrkirche (Kirchpatz) Die Kirche wurde 1703 gebaut. Der Baumeister war Johann Danckmayr, ein ortsansässiger Maurer. 1705 wurde die Kirche vom werischwarer Pfarrer Khemetmilner Placid zur Ehren der Heiligen Apostel Philippus und Jakobus benediziert. Seit 1757 ist Maria Himmelfahrt (15. August) sicher der Tag der Kirche. Das Gebäude wurde mehrmals renoviert, dann 1797 wurde das Schiff gegenüber dem Eingang erweitert, und ein neuer Turm gebaut. 1802 wurde die Kirche mit einem Heiligtum und mit einer Sakristei erweitert. 1932-34 wurde sie mit einem Meter erhöht und mit einem Blechdach versehen. 1954 wurde sie komplett renoviert und seitdem trägt sie die Zeichen des klassizistischen Baustils. Der Hauptaltar wurde aus Marmor errichtet. Er stand bis 1945 in der Königlichen Burg in Budapest. Er ist ein aus rusickalem weißem und süttöer rotem Marmor hergestellte Baudenkmal. 1957 hat ihn István Marlok, der Abtpfarrer nach Werischwar bringen lassen. Das Tabernakel lobt die Arbeit vom Budapester Bronzeschmied, Ludvig Mészáros. Die Maßen der Kirche sind: 37,55 Meter lang, 11,48 Meter breit und 10 Meter hoch. Der aus rotem Marmor anfertigte mehr als anderhalb Jahrhundert alte Taufbrunnen ist ein Bronze-blechdeckel, worauf eine Inschrift zu lesen ist: Johannes der Täufer. Unter dem Heiligtum hat Anna Majtényi (die Mutter von dem Dichter Imre Madách) eine Gruft bauen lassen. Hier liegen Karl Majtényi (der Großvater des Schriftstellerts) sowie seine Frau und seine Tochter. Das Kircheninnere wurde letztlich bis Ostern 2009 renoviert. Über die renovierte Kirche gemachte Fotos und Videos sehen Sie hier.
Der Strand: (Badestraße) Auf diesem Platz war damals ein kleiner See, der sogenannte Zigeunersee, welcher in direkter Nahe von der damaligen Zigeunerkolonie gelegen hat. Der See wurde 1928 zugeschüttet und an seiner Stelle wurde ein Strandbad errichtet. Leider hat es wegen des Wassermangels aber die daringesetzten Hoffnungen nicht erfüllt. Nach einigen Jahren wurde das Bad geschlossen. Auf dem Grundstück was zum Privateigentum wurde, sind die Becken des ehemaligen Strandes heute noch zu sehen. Foto
Sankt Floriankapelle (Sankt Elisabethstr. 1.) Sie ist sonntags ab halb 3 besuchbar. Fotos
Die Statue des heiligen Johannes (Sankt Johannes Platz) Die Statue des heiligen Johannes von Nepomuk ist im barocken Still. Ehemals stand sie in der Nähe am Ufer des Heiligen Johannes Weiher. Der See wurde verschüttet, dann stand die Statue jahzehntelang auf dem Hof des nahegelegenen Privatgrundstücks. (Hauptstr. 149.) 2011 hat die Stadtverwaltung am ehemaligen Ufer des Heiligen Johannes Weiher einen kleinen Platz errichtet, und hat die Statue auf ihren originalen Platz zurückgesetzt. Fotos
Türkenbrunnen (Csobánkaistr.-
Ecke Türkenbrunnenstr.)
Zu Beginn der Csobánkaistr. stand im vorigen Jahrhundert ein alter Kettenbrunnen. Er wurde „Türkenbrunnen” genannt. Irgendwo in der Umgebung stand wohl eine Burg, welche ein türkischer Reisender (Evlia Csebeli), „kizil hiszár palanszki”, also als roter Plankenburg genannt hat. Es ist auch nicht unvorstellbar, dass dieser Brunnen in der Trinkwasserversorgung der Burg auch eine Rolle spielte. Ein Augenzeuge berichtete, in den 1930-er Jahren, als in einem trockenen Jahr das Grundwasser ganz in der Tiefe war, zwei Kupferrohre auf dem Grund des Brunnens, welche in die Burg führten, gesehen zu haben. Nach einer möglichen Erklärung dienten sie dazu, dass diese Rohre das Wasser in die Burg leiteten. Der „Türkenbrunnen wurde wiederaufgebaut und geweiht >Unsere kulturelle Erbschaft: der Türkenbrunnen > Fotos
Das Rathaus (Hauptplatz 1.) Das heutige Gebäude des Rathauses war am Anfang der 1700-er Jahren eine Postkutschen-station, (Posthaus), dann beinahe 200 Jahre lang war es ein Gasthaus. 1895 zog der Gemeinderat in dieses Gebaude um. In den vergangenen 300 Jahren wurde das Gebäude mehrmals umgebaut. Fotos
Judenfriedhof (Lőcsei utca) Er ist im 18. Jahrhundert erbaut worden, zahl-reiche Grabsteine stammen vom Ende des 18. Jahrhunderts. Das ist ein Friedhof, der am Ende des Verbindungsweges, welcher in der Haupt-straße beginnt und die Paralellstraße zu dieser mit Grundstücken und einem Steinmauer umgeben ist, mittlerweile nicht mehr benutzt wird. Der Grundriss des Friedhofs ist eine Rechteck-förmige Fläche, der mit seiner kürzeren Seite, mit der senkrechten Seite auf die Straße sieht. Die Gräber gruppieren sich in dem hinteren Teil des Friedhofes. Inzwischen befinden sich auch vom Ende des 18. Jahrhunderts stammende Grabsteine hier. Fotos

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